
Viele Frauen denken bei der Menopause zuerst an Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Doch fast jede zweite bemerkt mit der Zeit Veränderungen im Genitalbereich oder beim Wasserlassen. Diese Veränderungen haben einen Namen: Genitourinäres Syndrom der Menopause (GSM).
Nach der Menopause sinkt der Östrogenspiegel. Dadurch werden die (Schleim-)Häute der Scheide und Harnwege dünner, trockener und weniger elastisch. Auch die natürliche Schutzflora verändert sich. Das kann zu Beschwerden führen wie:
Lokale Östrogentherapie
Nicht-hormonelle Alternativen
„Darf ich Östrogen verwenden, wenn ich Brustkrebs hatte?“ → Das hängt vom individuellen Fall ab. Lokale Therapie ist oft möglich, sollte aber ärztlich abgestimmt werden.
„Wie lange dauert es, bis ich etwas merke?“ → Meist schon nach 2–4 Wochen. Die volle Wirkung tritt nach etwa 3 Monaten ein.
„Muss ich das ewig anwenden?“ → Ja, solange man pflegt, bleibt das Gewebe gesund und elastisch.
GSM ist häufig, aber nicht unausweichlich. Mit der richtigen Behandlung kann die vaginale und urologische Gesundheit erhalten – und Lebensqualität zurückgewonnen werden.
Menoqueens
Kostenloser Informationsservice rund um die Welt der Hormone
Prof. Dr. med. Petra Stute, Stv. Chefärztin Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Frauenklinik Inselspital Bern, Schweiz
Sponsoren (ohne Einfluss auf den Inhalt)
Astellas Pharma AG, Bayer (Schweiz) AG, CSL Vifor Switzerland AG, Effik SA, Exeltis Suisse SA,
Gedeon Richter (Switzerland) AG, Labatec Pharma SA, Zeller AG.
Disclaimer:
Es besteht keine Abhängigkeit von menoQueens zu ihren Förder:innen und keine Gewährung einer Gegenleistung, weder zum jetzigen noch zu einem zukünftigen Zeitpunkt (Trennungsprinzip).
Die wissenschaftlichen Ausführungen von menoQueens sind produkt- und/oder dienstleistungsneutral.
Es bestehen keine Interessenkonflikte seitens menoQueens.
Sollten Sie Anregungen, Kommentare oder Vorschläge haben, freuen wir uns über Ihre Mitteilungen. Schreiben Sie hierfür gerne an unsere Mail info@menoqueens.com
Kontakt