
Die Wechseljahre hinterlassen messbare Spuren im Blut, die mit dem Altern des Gehirns zusammenhängen – über das persönliche Demenzrisiko einer einzelnen Frau sagen sie aber noch nichts aus. Das zeigt eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Medicine.
Viele Frauen bemerken in den Wechseljahren, dass Konzentration oder Gedächtnis nachlassen. Bisher war wenig darüber bekannt, welche Vorgänge im Körper die Hormonumstellung mit dem späteren Altern des Gehirns verbinden könnten.
Die Forschenden suchten im Blut nach Eiweissen (Proteinen), die verraten, was im Körper gerade passiert – etwa Entzündungen, Stoffwechselvorgänge oder Veränderungen an Nervenzellen. Sie gingen in vier Schritten vor:
Nach der Menopause sehen bestimmte Bluteiweisse anders aus – und Frauen mit einem höheren Score hatten im Alter etwas häufiger Gedächtnisprobleme. Im Einzelnen:
Die Studie zeigt Zusammenhänge, aber keine Ursache. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Die Wechseljahre verursachen laut dieser Studie keine Demenz – und Sie müssen jetzt nichts anders machen. Die Studie liefert der Forschung vor allem eine Erklärung, was im Körper während der Hormonumstellung vor sich geht.
Quelle: Wood Alexander M, Rabin JS, Caunca M, et al. Blood proteomics of menopause map to brain aging and dementia risk. Nature Medicine. 2026.
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