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Viele Frauen leiden unter anhaltender Erschöpfung, innerer Unruhe, Schlafproblemen oder Konzentrationsstörungen. Häufig stehen diese Beschwerden im Zusammenhang mit länger andauerndem Stress. Doch wie gut werden Behandlungen mit Mikronährstoffen in diesem Zusammenhang eigentlich akzeptiert?
Eine aktuelle Studie aus dem Menopausenzentrum am Inselspital Bern ist dieser Frage nachgegangen.
Stress ist eine normale Reaktion unseres Körpers auf Belastungen. Wird Stress jedoch dauerhaft, kann er das hormonelle und nervliche Gleichgewicht stören.
Typische Beschwerden können sein:
Es gibt verschiedene Therapieansätze. Ein Ansatz zur Unterstützung bzw. Ergänzung einer bereits etablierten Therapie besteht in einer individuell zusammengestellten Mikronährstofftherapie (z. B. B-Vitamine, Magnesium, Aminosäuren, Pflanzenextrakte). Ziel ist es, hormonelle und nervliche Prozesse zu stabilisieren.
Doch: Eine Therapie wirkt nur dann langfristig, wenn sie von Patientinnen auch angenommen und regelmäßig umgesetzt wird.
Wir wollten wissen:
Wichtig: Die Studie untersuchte nicht, ob die Therapie medizinisch wirkt – sondern wie sie von den Patientinnen erlebt wird.
Untersucht wurden unter anderem:
Die Therapie wurde insgesamt sehr gut angenommen. Der mittlere Akzeptanzwert lag bei 88,9 von 100 Punkten – ein hoher Wert.
Während die Einnahme an sich gut akzeptiert wurde, fiel die Bewertung der Therapiedauer etwas niedriger aus. Eine längerfristige Einnahme scheint für manche Frauen eine Hürde darzustellen.
Wahrgenommene Wirksamkeit ist entscheidend
Je stärker die Frauen das Gefühl hatten, dass die Therapie wirkt, desto höher war auch ihre Akzeptanz.
Es zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen:
Frauen, die sich weniger gut informiert fühlten, bewerteten die Therapie tendenziell kritischer. Gute Aufklärung scheint daher wichtig für die Therapiezufriedenheit zu sein.
Die Studie zeigt:
Herausfordernd bleibt die langfristige Umsetzung über mehrere Monate.
Neben der Auswahl geeigneter Mikronährstoffe scheint vor allem die ärztliche Begleitung und verständliche Information entscheidend dafür zu sein, ob eine Therapie langfristig erfolgreich umgesetzt wird.
Weitere Studien sollten künftig untersuchen, wie sich die Akzeptanz über längere Zeit entwickelt – und ob die subjektiv empfundene Wirkung auch objektiv messbar ist.
Sollten Sie Anregungen, Kommentare oder Vorschläge haben, freuen wir uns über Ihre Mitteilungen. Schreiben Sie hierfür gerne an unsere Mail info@menoqueens.com
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